Mathematik

“Das Unterrichtsfach Mathematik sieht sich in der Tradition der kulturellen Entwicklung. Mathematik bildet eine Grundlage für die Bewältigung von Anforderungen aus der unmittelbaren Lebenswelt und zur Gestaltung der Zukunft durch die Lernenden. Das Unterrichtsfach Mathematik legt zusammen mit anderen Fächern das Fundament, damit sich die Bildung der Lernenden entfalten kann, und ist Voraussetzung für das lebenslange Lernen. In Verbindung mit der Ausbildung innermathematischer Strategien und deren flexibler Nutzung wird die Denkfähigkeit erweitert. Die mathematische Bildung ermöglicht es, sich im Alltag zu orientieren und sich konstruktiv mit den Entwicklungen in der Gesellschaft auseinanderzusetzen.” (KC Mathematik Hessen, S. 11)

Das oben genannte Zitat aus dem Kerncurriculum Mathematik des Landes Hessen zeigt die Wichtigkeit des Faches Mathematik für die Schule und bildet die Leitidee für den Mathematikunterricht an der IGS- Edertal. Aufgrund der Vielfältigkeit und der Wichtigkeit des Faches ist Mathematik an unserer Schule zurecht (neben Deutsch, Englisch und Gesellschaftslehre) ein Hauptfach, welches in jedem Schuljahr vierstündig unterrichtet wird.

Aufgrund der Anforderungen einer Gesamtschule verbindet die IGS-Edertal die drei bestehenden Kerncurricula des Landes Hessen, um die Schüler und Schülerinnen auf ihrem individuellen Lernniveau auf ihren Abschluss vorbereiten zu können. Hierbei findet der Unterricht in den Jahrgängen 5 und 6 im Klassenverband statt, wobei im Jahrgang 6 bereits Orientierungskurse auf zwei Anspruchsebenen (Plus- und Basiskurs) bestehen, um auf die Differenzierung im Jahrgang 7 vorzubereiten. In den Jahrgängen 7 bis 10 findet der Unterricht im Fach Mathematik in A-, B- und C- Kursen statt. Im Jahrgang 10 entfällt das Anforderungsniveau C, da dieses auf den Hauptschulabschluss vorbereitet. Die Kurszuweisung oder ein evtl. Kurswechsel erfolgt durch die Klassenkonferenz auf Vorschlag der Fachlehrkraft am Ende des vorangegangenen Schulhalbjahres. Diesem kann einmalig von Seiten der Erziehungsberechtigten widersprochen werden.

In den Jahrgängen 5-8 werden pro Schuljahr verbindlich mindestens 5 Klassenarbeiten geschrieben, die üblicherweise als Vergleichsarbeiten in den einzelnen Kursniveaus konzipiert sind. Im Jahrgang 8 gilt der Mathematikwettbewerb, der von allen Schülerinnen und Schülern geschrieben wird, als eine bewertete Klassenarbeit. Danach wird der Taschenrechner eingeführt.
In den Jahrgängen 9 und 10 reduziert sich die Anzahl der Klassenarbeiten durch die zusätzlich vorgesehene Abschlussarbeit auf mindestens 4.
Zudem ist die Bewertung mit 50 % im schriftlichen wie 50 % im mündlichen Bereich festgelegt.

Folgende Leitideen und Inhaltsfelder werden gemäß S. 14 des Kerncurriculums Mathematik des Landes Hessen in den jeweiligen Jahrgangsstufen auf den entsprechenden Niveaus behandelt:

– Rechnen und Interpretation natürlicher Zahlen,
– Umgang mit Größen,
– Einführung in das Koordinatensystem,
– Begriffe der Geometrie, einfache Flächen und Netze von Körpern,
– Grundvorstellungen von Brüchen

– Rechnen mit Bruch- und Dezimalzahlen,
– Winkel und Winkelarten,
– Symmetrien,
– Einfache Körper,
– Daten und deren Kennwerte

– Zuordnungen,
– Prozent- und Zinsrechnung,
– Konstruktionen von Dreiecken sowie deren Eigenschaften,
– Rechnen mit rationalen Zahlen

– Terme und lineare Gleichungen (incl. Binomischer Formeln),
– Flächenberechnungen (ohne Kreis) und Prismen,
– Vorbereitung des Mathematik-wettbewerbs,
– Lineare Funktionen

– Lineare Gleichungssysteme,
– Rechnen mit reellen Zahlen,
– Rechnen und Anwenden der Satzgruppe des Pythagoras,
– Kreis, Zylinder und Kugel,
– Ähnlichkeit (Strahlensatz),
– Quadratische Gleichungen

– Potenzrechnung (additiv Potenzfunktionen),
– Quadratische Gleichungen (pq-Formel),
– Wiederholung zu Körpern und komplexere Aufgaben,
– Trigonometrie,
– Exponentielles Wachstum,
– Wahrscheinlichkeits-rechnung (Zufallsversuche)

Additiv
– Trigonometrisch Funktionen,
– mehrstufige Zufallsversuche mit bedingten Wahrscheinlichkeiten